Shiva, dessen Name "freundlich" oder "gnädig" bedeutet, vereinbart viele Gegensätze in sich: er ist gütig und unheilvoll, meditativ und ekstatisch. Shiva wird in vielerlei Gestalt verehrt, als großer Yogi (Mahayogi), der Askese praktiziert oder sich der Meditation widmet, als Herr des Tanzes, Nataraja, der die Unwissenheit unter seinen Füßen zertanzt und alles zerstört, was nicht auf Wahrheit und Liebe aufbaut. Die gerade stattfindende große Reinigungsperiode unseres Planeten wird also durch Shiva Nataraja symbolisiert. Tara - Sie verkörpert die weibliche Gottheit an sich. Ihr Name bedeutet sowohl "Stern" als auch "Retterin". Im Tibet heißt sie "Dölma", was einfach Mutter bedeutet. Ihre rechte Hand ist in der Geste der Wunschgewährung nach unten gerichtet, die linke Hand zeigt die Geste der Schutzgewährung. Lakshmi - Die Göttin der Erde, von Schönheit, Glück und Reichtum, die Gemahlin von Vishnu. Weiße Tara- Sie wird als Symbolfigur für Reinheit verehrt. Das markanteste Merkmal der weißen Tara sind ihre sieben Augen. Außer ihren natürlichen Augen besitzt sie weitere auf der Stirn und in den Hand- und Fußflächen, damit sie die Hilfsbedürftigen in allen Gegenden der Welt wahrnehmen kann. Als "die Siebenäugige" mit übernormalen Erkenntnisorganen ausgestattet, gilt sie vielen Mahayana-Bekennern als Besitzerin überragender Weisheit. Sehr schön verarbeitete Figuren und Statuen. Der Bodhi Baum ist ein Ableger des Baumes aus Indien, unter dem Buddha vor 2500 Jahren seine Erleuchtung erlangte. Er ist häufig mit bunten Papierstreiben, Gebetsfahnen oder gelben Tüchern geschmückt. Unter einer solchen Pappelfeige, am Ufer des Neranjara Flusses bei Gaya, im heutigen Bihar, erlangte Buddha die vollkommene Erleuchtung. Seit dem heißt der Baum Bodhi-Baum, was soviel wie Baum der Weisheit bedeutet